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Emmausmusical

Ich habe den Herrn gesehn

halleluja.mp3 [2.085 KB]
Die frohe Botschaft gesungen von Conny!

Bleib doch bei uns

Bleib doch bei uns
Das Emmausevangelium in Musik, Spiel und Tanz in der Türkheimer Pfarrkirche

An die 100 Mitglieder des Chores Wegzeichen, der Jugendsinggruppe und des Kinderchores der Pfarrei Maria Himmelfahrt, Türkheim, sowie des Kirchenchores aus Stöttwang sangen, spielten und tanzten am Weißen Sonntag in der Pfarrkirche in Türkheim das österliche Emmausevangelium als biblisches Musical. Den Kern bildete die Emmauskantate von Kathi Stimmer-Salzeder, die mit ihrem Einverständnis um einige Lieder anderer Komponisten wie Gregor Linßen u. a. und auch inhaltlich um ein gutes Stück erweitert worden war. Die Besucher in der überfüllten Kirche wurden eingeladen, die österliche Botschaft der Maria Magdalena (Conny Grimme) zu hören, mit Petrus (Franz Heiler) und Johannes (Johannes Rummel) in der Ahnung von etwas Unerhörtem zu stehen und sich mit den Emmausjüngern Kleopas (Werner Schilling) und Menas (Herbert Müller) auf den Weg zu machen, um schließlich Jesus (Diakon Gerhard Rummel) zu begegnen, ihn zu bitten: Bleib doch bei uns! und ihn am Brotbrechen zu erkennen.
Der vielstimmige Chor und die begleitende Instrumentalgruppe brachte musikalisch zum Ausdruck, was die Menschen um Jesus und auch die Menschen der heutigen Zeit auf dem Weg des Glaubens bewegt: „Was geht noch, wenn keiner versteht? – Die Fragen, die Zweifel, die Ängste, den Kummer können wir teilen, ja, das geht!“ Und doch bleibt der Ruf des Menschen in der Not: „Ist das zu glauben, ist das zu fassen, zu fühlen, ist das wirklich wahr? Wer soll begreifen, was über alles hinausgeht, unvorstellbar!“
Und schließlich aber die trostvolle österliche Gewissheit: „Wo wir auch stehn, wohin wir auch gehn, wo immer wir auch stranden, Gott, du bist mit uns!“
Das brachten auch die beiden jugendlichen Sprecherinnen Michaela Weber und Bettina Haug zum Ausdruck, die zu Beginn die Frage stellten: „Mensch, hast du denn keine Hoffnung mehr?“ und zuletzt Zeugnis ihrer österlichen Hoffnung gaben: Aus dem Tod: Leben. In den Wunden: Heilung. In der Angst: Mut. Im Leiden: eine Ahnung von Sinn. Im Sterben: Neu geboren werden.“
Die österliche Botschaft „Jesus lebt“ gibt Hoffnung und Zuversicht, sie verwandelt das Klagen in Tanzen – was nicht zuletzt Magdalena Ledermann und Teresa Schäffler im getanzten Gebet zum Ausdruck brachten.
Nach dem gesungenen Hallelujajubel und einer erfüllten Stille dankten die Besucher mit stehenden Ovationen den Mitwirkenden, kleinen und großen jeden Alters.
Werner Schilling überbrachte in herzlichen Worten den Dank aller an Irmgard Schorer, die die Gesamtleitung innehatte und die den Dank zurückgab an alle, die ihre Talente und ihre Liebe eingesetzt haben, damit diese geistliche Stunde so wunderbar gelingen konnte, ja „dass du gehn kannst, sehn kannst: Jesus lebt! Halleluja!“

Emmausmusical 2008 in Türkheim

„Wo du liebst, ist kein Weg zu weit und du fragst nicht, ob dich die Brücke trägt.......!“

Ja, der Weg bis nach Emmaus erschien uns wohl weit, aber dennoch hat uns seit Sommer 2007 nichts davon abgehalten, dieses schöne Ziel in den Blick zu nehmen und darauf zuzugehen. Nun sind wir dort angekommen und mit uns viele Menschen, die wir in einer guten Stunde in unserer österlichen Pfarrkirche einfach dorthin mitgenommen haben. Sie waren alle ganz bewegt von dem, was wir ihnen auf so schöne Art und Weise mitgeteilt haben, nämlich dass Jesus wirklich lebt! Dafür danke ich herzlich allen, die sich auf irgendeine Weise miteingebracht haben, euch, liebe große und kleine Sängerinnen und Sänger mit ihren Leitern, euch Instrumentalisten, euch Tänzerinnen und Sprecherinnen, allen Helfern im Vordergrund oder eher im Hintergrund, euch großartigen Tonmischern und vor allem auch euch in den Hauptrollen, die ihr die Menschen um Jesus und ihn selbst so ganz innig dargestellt habt!
Ein besonderes Danke an dich, liebe Kathi, für all deine Melodien und Texte! Sie waren der Kern unseres Stückes, den wir in Freude durch noch mehr lebendige Zeugnisse von der Auferstehung Jesu erweitert haben. Dass wir dieses „Lebensabenteuer“ gewagt haben und dass es gelungen ist, das wollen wir aber vor allem dem danken, der stets “Gast in unserer Mitte“ war und ist und der bei uns bleibt im gebrochenen Brot der Liebe und in den Menschen, die mit uns auf dem Weg sind durchs Leben. Was bleibt uns anderes als zu staunen und zu danken? Es ist wahr, “meine Seele staunt, was Er Großes tut!“
Vergelt`s Gott für alles! Irmgard

Jesus lebt!