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Chrisammesse

Durch den Bischof wird unter Beteiligung des Diözesanklerus die "missa chrismatis" zelebriert. In dieser Feier wird für die ganze Diözese das Heilige Chrisam, das bei Tauf- und Firmsalbung, sowie Katechumenen- und Krankensalbung verwendet wird, für ein ganzes Jahr geweiht.

Chrisam - Messe 2006 im Dom zu Augsburg

„Das Kreuz ist das radikale Zeichen der Liebe und Treue Gottes zu den Menschen“ Bischof Dr. Walter Mixa weihte die heiligen Öle / Rund 350 Priester erneuerten ihr Weiheversprechen

Augsburg, 12.4.2006 (IBA). Aus der ganzen Diözese Augsburg waren heute rund 350 Priester und 60 Diakone nach Augsburg gekommen, um mit Bischof Dr. Walter Mixa, Bischof em. Dr. Viktor Josef Dammertz, Weihbischof Josef Grünwald, Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, den Mitgliedern des Domkapitels sowie zahlreichen Gläubigen die Chrisammesse zu feiern. Dabei weihte Bischof Mixa die heiligen Öle: das Katechumenenöl, das Krankenöl und das Chrisamöl. Zuvor erneuerten die Priester dem Bischof gegenüber ihr Weiheversprechen.

Besonders die zahlreich erschienen Firmlinge sprach der Augsburger Oberhirte in seiner Predigt an, denn ihnen wird bei der Firmung durch den Bischof oder einen beauftragten Priester mit dem Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte er die Bedeutung der verschiedenen Öle für das christliche Leben. In ihrer Würde vor Gott seien alle Katholiken, ob Laien oder Priester, gleich, denn alle empfangen bei der Taufe eine Salbung mit Chrisamöl und würden somit zu einem heiligen priesterlichen Volk Gottes gesalbt. „Das Kreuz ist das radikale Zeichen der Liebe und Treue Gottes zu den Menschen, denn wir sind von Anfang an von Gott geliebt. Er hat das Leid und die Schuld aller Zeiten auf sich genommen“, so der Bischof.
100 Liter Öl weihte Bischof Mixa in diesem Gottesdienst. Von Taufbewerbern wurde das Katechumenenöl, von Mitarbeitern der Krankeseelsorge und der Hospizarbeit das Krankenöl und von Firmlingen das Chrisamöl zur Weihe in den Ostchor des Domes gebracht. Bei der Weihe des Chrisamöls hauchte der Bischof als Zeichen der Herabkunft des Heiligen Geistes über das Öl. Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen Vertreter der Pfarrgemeinden aus dem ganzen Bistum die Öle mit in ihre Pfarreien. Die Öle werden verwendet bei der Taufe, der Firmung, der Krankensalbung und der Priester- bzw. Bischofsweihe.

Übrigens: Bürgermeister Bihler und Steinmetz Schröder waren mit dabei als Träger der Öle. Auch Firmlinge aus der PG waren mit dabei.

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Chrisam - Messe 2005

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2005

Chrisam-Messe im Hohen Dom: Weihbischof Josef Grünwald weihte die Heiligen Öle
Zahlreiche Gottesdiensteilnehmer, unter ihnen auch Kinder und Jugendliche und Erwachsene auch aus der Pfarreiengemeinschaft Türkheim, Amberg, Irsingen und Wiedergeltingen, nahmen an der Chrisam-Messe im Hohen Dom teil. Diözesanadministrator Weihbischof Josef Grünwald zelebrierte das Pontifikalamt gemeinsam mit Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, Bischof em. Dr. Viktor Josef Dammertz OSB, Weihbischof Josef Ziegelbauer und den Mitgliedern des Domkapitels. Rund 200 Priester und 50 Diakone waren aus dem ganzen Bistumsgebiet nach Augsburg gekommen, um mit dem Diözesanadministrator diesen Gottesdienst zu feiern und damit die Einheit des Presbyteriums zu symbolisieren. Weihbischof Grünwald stellte seine Predigt die Bedeutung der Eucharistie für das priesterliche Leben heraus. Die Zeichen des Heils seien stärker als die Zahlen des Unheils, so der Weihbischof. Das Zeichen des Heils, die Eucharistie, sei die Quelle für ein erfülltes seelsorgerliches Wirken. „Wir schauen auf den inneren Zusammenhang, der die Eucharistie mit dem geistlichen Leben und dem seelsorglichen Tun verbindet. Dieser ganzheitliche Ansatz verhindert, dass der Seelsorger eine ‚gespaltene Persönlichkeit’ mit getrennten Kompetenzfeldern wird.“ Der Diözesanadministrator hob hervor, dass es auch in der Seelsorge notwendig sei, „Wandlung“ geschehen zu lassen, sich der Führung Gottes anzuvertrauen: „Gott kommt auf mich zu, nimmt mein Leben in die Hand und führt mich auf einen Weg, der meinem Heil und dem Heil derer dient, die mir anvertraut sind.“ So verhalte es sich auch bei der Feier der Eucharistie: „Diese alleinige Wirkmacht Jesu Christi drückt sich im Ritus so aus, dass die Worte und Gesten des zelebrierenden Priesters bis ins Detail festgelegt sind. Dabei handelt es sich nicht um eine unnötige Rubrizistik, sondern um das Eingeständnis: Wir sind nicht ‚Herstellende’, sondern nur ‚Darstellende’. Wir können uns nur als Werkzeuge der Gnade und als Empfangende verstehen.“ Zu den liturgischen Besonderheiten dieses Gottesdienstes zählten die Erneuerung des Weiheversprechens der Priester sowie die Weihe der Heiligen Öle (Chrisam, Katechumenen-Öl; Kranken-Öl). Die Öle finden in der Spendung der Sakramente der Taufe, der Firmung, der Priesterweihe und Krankensalbung ihre Verwendung. Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen Abgesandte aus den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften der Diözese diese Öle mit.