Karfreitag
Der Karfreitag steht im Zeichen des Leidens, er vergegenwärtigt den Tod Jesus. In seinem Namen steckt das althochdeutsche "kara, chara", "Trauer, Wehklage". Für protestantische Christen ist der Tag des Sterbens Christi und damit der Erlösung der Menschen traditionell der höchste Feiertag, er wird mit großem Ernst begangen. In der katholischen Kirche findet an diesem wie auch am folgenden Tag keine Messe statt, stattdessen kommen um 15 Uhr, zur Todesstunde Christi, die Gläubigen zusammen, um dem Leiden und Sterben Jesu zu gedenken.
Die Kreuzwegandacht wird in katholischen Kirchen in der Regel in der 40-tägigen Fastenzeit gehalten, besonders feierlich jedoch am Karfreitag. Seit dem 14. Jahrhundert gab es Vorläufer dieser Andacht. 1590 hatte man zunächst 12 Stationen, 1625 fügte der spanische Franziskaner Antonius Daza die beiden weiteren heute gebräuchlichen hinzu. Von Beginn des 18. Jahrhunderts an wurden Kirchenwände mit Kreuzwegbildern behängt, auf heiligen Stätten entstanden Wallfahrtskirchen und Wallfahrtswege.
In unseren Pfarreien haben wir jeweils um 11 Uhr einen Kinderkreuzweg.









